Yoga

Vorwärtsbeuge - gegrätscht(Paschimottanasana)


Es gibt viele verschiedene Varienten der Vorwärtsbeuge, unter anderen auch mit gestreckten Beinen. Viele Menschen leiden an Schmerzen im unteren Rücken, weil sie sehr viel Zeit in gekrümmter Haltung im Sitzen verbringen. Diese Gewohnheit führt zu einem verspannten und sehr geschwächten Rücken. In dieser Asana beugt sich der Körper so weit nach vor, dass sich die ganze Rückenseite des Körpers vom Kopf bis zu den Fersen, umfassend dehnt.


Die Vorwärtsbeuge - gegrätscht

Körperliche Wirkung:

  • Dehnt die Beinrückseite
  • Aktiviert die Muskulatur in den Beinen
  • Durch die Atmung werden die Organe im Unterleib massiert
  • Stärkt und steckt den Rücken
  • macht die Gelenke flexibel
  • Stärkt und dehnt die Kniegelenksehnen

Mentale Wirkung:

  • steigert Konzentration und geisteige Ausdauer
  • belebt den Geist und stärkt das Nervensystem


Die Weihnachtsfeiertage – eine wundervolle Gelegenheit für Meditation.


Weihnachten steht unmittelbar vor der Tür. Viele Menschen empfinden die Vorweihnachtszeit als hektisch und wünschen sich Ruhe und Entspannung. Die Meditation eignet sich ideal, um das eigene Leben zu entschleunigen.

Bilder von meditierenden Menschen kennt jeder. Doch was passiert dabei eigentlich? Und was bringt diese Methode dem Einzelnen eigentlich?

Beim Meditieren wendet man die Aufmerksamkeit nach innen und schaltet die Außenwelt ab. Indem Herzschlag und Sauerstoffbedarf herabgesetzt werden, baut Meditation Stress ab. Es kommen neue Denkmuster an die Oberfläche, sodass Meditation inneren Frieden, Gleichgewicht, bessere Konzentration aber auch Glücksgefühlen und spirituelle Erfahrung bringt. Negative Tendenzen verschwinden und der Geist festigt sich. Man findet Antworten auf die wichtigen Fragen des Lebens.

Meditation zu lernen, das bedeutet Schritte in eine entspannte, unbekannte Welt zu tun, der man normalerweise nur zufällig begegnet. Der Zustand der Meditation geschieht vielleicht bei einem Sonnenuntergang oder beim Beobachten eines stillen Gewässers.

Meditation kann, ebenso wie Schlaf, nicht gelehrt werden: zur rechten Zeit kommt Beides von alleine. Doch wenn sie die richtigen Anfangschritte befolgen, können sie ihren Fortschritt beträchtlich beschleunigen:

* suchen Sie sich einen besonderen Platz für die Meditation - er sollte etwas abgegrenzt von alltäglichen Geschehnissen sein

* Wählen Sie eine für sich angenehme Zeit - Morgen- oder Abenddämmerung wären ideal

* Behahlten Sie nach Möglichkeit Ort und Zeit bei - es sollte täglich meditiert werden

* Bringen Sie Ihren Geist für die Dauer der Meditation zur Ruhe

* Regulieren Sie Ihre Atmung - beginnen Sie mit fünf Minuten tiefer Atmung, dann verlangsamen Sie den Atem

* Lassen Sie Ihren Geist zunächst frei schweifen - er wird nur noch unruhiger, wenn Sie ihn zur Konzentration zwingen

* Nun bringen Sie den Geist zum Konzentrationspunkt ihrer Wahl - entweder zwischen den Augenbrauen oder in der Mitte der Brust, auf Höhe des Herzens.

* bleiben Sie die ganze Zeit über bei diesem Konzentrationspunkt.

* Wiederholen Sie beim Ein- und Ausatmen das geistige Mantra OM oder Wörter wie Friede oder Gott.

* Wenn Sie fühlen, dass der für die Übung vorgesehene Zeitraum vorüber ist, kehren Sie langsam wieder zum Tagesbewusstsein zurück, indem Sie Ihren Geist wieder auf die Umgebung richten.
Ein paar tiefere Atemzüge signalisieren dem Körper und Geist, dass die Meditation nun beendet ist.


Meditiere nicht, um Dich zu reparieren, zu heilen, zu verbessern, zu erlösen;
tue es lieber aus einem Akt der Liebe heraus,
aus tiefer, herzlicher Freundschaft Dir selbst gegenüber.
Auf diese Art und Weise gibt es keinen Grund mehr,
für die subtile Aggression der Selbstverbesserung,
für die endlosen Schuldgefühle, nicht genug zu tun.
Es bietet Gelegenheit für ein Ende der unaufhörlichen Runden des schweren Versuchens,
welches so viele Leben verhärtet.
Stattdessen gibt es Meditation als einen Akt der Liebe.
Wie unendlich wonnevoll und ermutigend.

Bob Sharples
aus "Meditation: Den Geist beruhigen"

Der Baum - Vrikshasana

steht zwischen Himmel und Erde. Er ist einerseits tief verwurzelt in Mutter Erde - das reale Leben ist spürbar - wobei andererseits die Krone zum Himmel zeigt und Verbindung mit dem Universum schafft.

Vrikshasana ist eine Asana für das Gleichgewicht. Sie stärkt die körperliche und geistige Stabilität.


Körperliche Wirkung:

    • Stärkung der Rumpf- und Armmuskulatur
    • Kräftigung der Füße, Beine und Kniegelenke
    • Förderung des Gleichgewichtssinn
  • Kräftigung der Arme, Hand- und Fußgelenke, des Rücken und der Beine
  • Stärkung der Schultergelenke und die Brust wird geweitet
  • kann bei Ischias Beschwerden helfen

Mentale Wirkung

  • hilft Gleichgewicht, Bestimmtheit und Zielorientiertheit zu entfalten.
  • entwickelt Stabilität inmitten der Stürme des Lebens


Die schiefe Ebene - Purvottanasana

Eine Übung, die deinem Herz viel Platz verschafft

Purva bedeutet Osten und Uttana Streckung. Purvottanasana könnte man als "östlich ausgerichtete Dehnung" bezeichen, eine Bewegung zur aufgehenden Sonne und ist im übertragenen Sinne vielleicht ein Symbol des Neuanfangs. Hier hebst du dein Herz in die Höhe, zeigst es und gibst ihm Raum.

Körperliche Wirkung

  • Dehnung der Arme, Handgelenke, Brustmuskeln und Schultern
  • Kräftigung der Arme, Hand- und Fußgelenke, des Rücken und der Beine
  • Stärkung der Schultergelenke und die Brust wird geweitet
  • Kann bei Ischias Beschwerden helfen

Mentale Wirkung

  • Entwickelt Entschlusskraft und Willenskraft.
  • Hilft sich von alten Gewohnheiten zu lösen

Der Held - Virabhadrasana

Im Winter zieht sich die Natur ins Innere zurück, um sich zu erneuern und Energie für den nächsten Jahreszeiten-Zyklus zu speichern. Die Natur lädt uns ein, es ihr gleich zu tun. Gerade der Winter ist eine ausgezeichnete Jahreszeit, um zu regenerieren und zu neuen Kräften zu kommen. Er ist eine Zeit der Stille und Besinnung, aus der heraus wir neue Kraft schöpfen können.

Der Held steigert Kraft und Durchhaltevermögen. Auf der energetischen Ebene hat der Held eine ausgleichende Wirkung, regt den Geist an und festigt Mut. Trägheit und Ignoranz werden im Yoga als Ursache vieler Übel angesehen. Virabhadrasana ist bestens geeignet, um diesen negativen Eigenschaften wirkungsvoll entgegenzuwirken.


Körperliche Wirkung:

  • Vermindert Steifheit der Fußgelenke, Knie, Hüften, des Rückens, der Schultern und des Nackens
  • Stärkt und kräftigt alle Gelenke und Muskeln, vor allen Dingen die Beinmuskulatur
  • Reduziert das Fett um Hüften und Taille
  • Stimuliert die Schilddrüse

Mentale Wirkung:

  • Festigkeit
  • Mut und inneres Heldentum
  • Fördert Geduld und Hingabe
  • Entwickelt geistige Kraft

Die Lotusblume

Das Bild des Lotussitzes ist ein weit verbreitetes Symbol im Yoga und noch viel mehr im Bereich der Meditation. Aber warum?Die Lotusblume besitzt außergewöhnliche Eigenschaft. Sie kann, fast wie durch ein Wunder, an den erstaunlichsten Orten ihren Samen keimen lassen und so zu einer faszinierenden Pflanze heranwachsen. In der Yogalehre veranschaulicht dieses Wunder den Weg eines jeden Yogaschülers.

Körperliche Wirkung

  • Öffnet die Hüfte
  • stärkt die Nerven im Bereich des Steißbeins und der Lendenwirbel
  • Knöchel und Knie werden gedehnt Hilft für eine gute Körperhaltung (hält die Wirbelsäule gerade)
  • Hilft bei Menstruationsbeschwerden und Verdauungsschwierigkeiten
  • Schafft physische Stabilität beim Meditieren

Mentale Wirkung

  • Erhöht die Aufmerksamkeit und Wahrnehmung
  • Gleicht das Energielevel im Körper aus
  • Wirkt beruhigend

    Kobra – Bhujangasana

    Eine sehr öffnende, befreiende Körperhaltung, die uns hilft furchtlos zu werden. Die Kobra, wie auch das Tier, ist eine sehr erhabene Asana und kann uns stark energetisieren.

    Körperliche Wirkung

    • Stärkt und dehnt Hand- und Fuß-/Beingelenke
    • Dehnt die Hüfte, Schultern und oberen Rücken
    • Spannungen im unteren Rücken werden abggebaut
    • Balance und Standfestigkeit wird geschult

    Mentale Wirkung

    • Fördert die Konzentration
    • Stärkt die Willenskraft
    • Standfestigkeit


    Der Drehsitz oder Matsyendrasana

    Advent – Zeit der Ruhe und des Friedens

    Obwohl gerade jetzt die besinnliche Zeit beginnt, kommt sehr oft das Gefühl von Hektik, Stress und Überforderung auf. Der Drehsitz fördert besonders die Entspannung, verhilft zu innerem Gleichgewicht und Frieden. Er wirkt beruhigend, stressabbauend und stärkt das gesamte Nervensystem.



    Körperliche Wirkung

    • Die Wirbelsäule wird seitlich flexibel
    • Die Rückenmuskeln werden massiert
    • Die Massage, welche auf die Bauchorgane wirkt, führt Gifte ab, die beim Verdauen entstehen
    • Dehnung der Rückenmuskeln, der schrägen Bauchmuskeln, der Lendenmuskeln sowie Gesäß- und Brustmuskel


    Mentale Wirkung

    • Gibt Kraft, im inneren Gleichgewicht zu bleiben, auch wenn äußere Umstände sich ändern
    • Hilft, seinen Idealen treu zu bleiben, auch wenn man auf andere Menschen eingeht und auf sie zugeht
    • Wirkt harmonisierend und nerven stärkend

    Der Fisch oder Matsyasana

    Der Herbst bringt kühlere Luft, die ersten Infekte und vielleicht eine leise Melancholie.

    Der Fisch hilft uns, Steine vom Herzen zu rollen, die Stimmung zu heben und jene Energiebahnen anzusprechen, die Herz, Lunge, Haut und Ausscheidung (v.a. den Dickdarm) versorgen.

    Körperliche Wirkung

    • Dehnt die Wirbelsäule in der Nacken-, Brust und Lendenwirbelregion nach hinten und weitetet den Brustbereich. Diese Bereiche werden beweglicher, die Nerven in diesen Zonen werden angeregt und die Durchblutung gefördert.
    • Korrigiert Schulterfehlhaltung
    • Vergrößert die Lungenkapazität
    • Erweitert verengte Atemwege


    Mentale Wirkung

    • Hilft das Herz zu öffnen und gleicht Stimmungs- und Gemütschwankungen aus
    • Baut Stress und geistige Unruhe ab
    • Der Fisch gibt das Gefühl der Freiheit, der Offenheit und der Freude

    Sitzende Vorwärtsbeuge oder Paschimothanasana

    Die sitzende Vorwärtsbeuge ist ein wahrer Jungbrunnen und stärkt zudem das Immunsystem.

    Körperliche Wirkung

    • Massiert alle Organe der Bauchhöhle und regt die Verdauung an
    • Lindert Verdauungsstörungen
    • Baut Fett ab
    • Wirkt der Vergrößerung von Milz und Leber entgegen
    • Reguliert die Funktionen der Bauchspeicheldrüse
    • Macht die Gelenke flexibel und steigert die Elastizität des Ledenwirbelbereiches
    • Stärkt und dehnt die Kniegelenksehnen


    Mentale Wirkung

    • Steigert Konzentration und Ausdauer
    • Belebt den Geist
    • Stärkt das Nervensystem und lindert dadurch Nervenleiden
    • Befreit von Angstzuständen und Depressionen

    Schulterstand oder Sarvangasana

    Vom Schulterstand wird gesagt, dass er wohltuende Wirkung auf den ganzen Körper ausübt.

    Die Hauptdehnung findet im Schulter- und Nackenbereich sowie der oberen Rückenpartie statt.

    Körperliche Wirkung

    • Kinn wird auf die Kehle gepresst, das fördert die Durchblutung – Schilddrüse wird massiert und ihre Aktivität reguliert
    • Steigert die Blutzufuhr im Rückrad und streckt die Wirbelsäule, sodaß sie stark und elastisch bleibt
    • Durch die Umkehrstellung wird verhindert, dass sich venöses Blut in den unteren Gliedmaßen staut. Lindert durch Krampfadern verursachte Beschwerden.
    • Stimuliert tiefe Bauchatmung und massiert den Herz- und Lungenbereich.


    Mentale Wirkung

    • Hilft gegen Lethargie und geistige Trägheit.
    • Hilft gegen Schlaflosigkeit und Depressionen

    Die schiefe Ebene - Purvottanasana

    Eine Übung, die deinem Herz viel Platz verschafft

    Purva bedeutet Osten und Uttana Streckung. Purvottanasana könnte man als "östlich ausgerichtete Dehnung" bezeichen, eine Bewegung zur aufgehenden Sonne und ist im übertragenen Sinne vielleicht ein Symbol des Neuanfangs. Hier hebst du dein Herz in die Höhe, zeigst es und gibst ihm Raum.

    Körperliche Wirkung

    • Dehnung der Arme, Handgelenke, Brustmuskeln und Schultern
    • Kräftigung der Arme, Hand- und Fußgelenke, des Rücken und der Beine
    • Stärkung der Schultergelenke und die Brust wird geweitet
    • Kann bei Ischias Beschwerden helfen

    Mentale Wirkung

    • Entwickelt Entschlusskraft und Willenskraft.
    • Hilft sich von alten Gewohnheiten zu lösen